häufig gestellte fragen

Welche Osteopathie - Schulen in Österreich sind staatlich  anerkannt?

Anerkennung vom Staat kann es derzeit nicht geben, weil Aus- und Fortbildung gesetzlich nicht geregelt sind. Es gibt derzeit 4 Anbieter in Österreich die sich an den Kriterien der WHO orientieren.

  • IAO
  • OIÖ
  • Paracellsus
  • WSO

Welchen titel darf ich nach der osteopathischen Ausbildung in Österreich verwenden?

In Amerika endet die Vollzeit - Berufsausbildung mit dem DO, doctor of osteopathy.

In Österreich vergeben die Ausbildungsstätten nach Absolvierung der Ausbildung und positiver Abschlussprüfung unterschiedlich formulierte Diplome oder Zertifikate.

Da es das Berufsbild des Osteopathen bis jetzt nicht gibt und der Begriff nicht geschützt ist existiert vorerst keine einheitliche Lösung.

Aufbauend kann der MSc Ostepathie erworben werden.

wie unterscheiden sich die ausbildungsinstitute?

Allen gemein ist als Zulassungsbedingung eine absolvierte medizinische Grundausbildung. Sie erfüllen die per WHO definierten Kritierien (benchmarks of training in Osteopathie), wobei die Gewichtung der Fortbildungsinhalte variieren kann.

Ein Mindestmaß von 1000 Stunden berufsbegleitend über mehrere Jahre endet nach mehreren Teilprüfungen in der Gesamt/ Abschlussprüfung.

Auf der Homepage des jeweiligen Institutes oder mittels persönlichem Kontakt erfährt jeder Interessent mehr dazu. Wenn wir können, helfen wir gerne bei detaillierten Fragen weiter. 

darf ich osteopathische Behandlungen anbieten?

Dies wird in Österreich durch das jeweilige Berufsgesetz (Ärztegesetz, MTD Gesetz) genau geregelt wer was sowohl im präventiven Bereich als auch mit Patienten anwenden darf.

Die Teilnahme und der Abschluss einer osteopathischen Weiterbildung berechtigt nicht zur Anwendung der Lehrinhalte über die berufsrechtlichen Bestimmungen hinaus.

Braucht mein Patient eine Überweisung?

Grundberuf Physiotherapeut:

Ja, sobald die Behandlung sich außerhalb des präventiven, sprich gesundheitsfördernden, Bereichs abspielt. Dies ist zum einen nötig als rechtliche Absicherung des Therapeuten und zum anderen wenn der Patient die Kosten im Anschluss bei einer privaten Krankenversicherung einreichen möchte.

Grundberuf Arzt:

Nein.


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