Geschichte der Osteopathie

Verglichen mit einem Haus wurde das Fundament als Basis der Osteopathie von Dr. A.T. Still (1828-1917) geschaffen


Dr. A.T. Still

Der amerikanische Arzt wandte sich nach unzähligen Todesfällen in seiner Familie von der damaligen Medizin ab um eine praktizierte klinische Therapie zu schaffen.

Eine Vision 1874 führte zur Begründung des osteopathischen Systems.

1892 eröffnete er in Kirksville die "American School of Osteopathy". Dort stand nicht die Vermittlung vieler Techniken, sondern die Anwendung gemäß seiner philosophischen Grundprinzipien im Fokus:

  • Einheit von Körper, Geist und Seele
  • Homöostase durch Selbstverteidigung, -regulation und -heilung
  • Wechselbeziehung der Funktion zur Struktur

parietale Osteopathie

John Martin Littlejohn (1865-1974) brachte die Osteopathie Anfang des 19. Jhdts. nach Europa. Er ergänzte biomechanische und physiologische Aspekte und entwickelte die parietale Osteopathie weiter.


craniale Osteopathie

Ein Schüler von Dr. Still, Dr. William Garner Sutherland (1873-1954), legte dessen Prinzipien auf den Schädel um und gilt als Begründer der cranialen Osteopathie, die in den 30-er Jahren des 20. Jhdts. Einzug in das Konzept hielt.


viszerale Osteopathie

In den frühen Jahren wandten einige Osteopathen Techniken im Bauchraum an. Als Begründer des Konzeptes der "viszeralen Manipulation" gilt Jean Pierre Barral (1944), PT, D.O.. Er hat die Behandlungsmöglichkeiten der Organe zusammen getragen und weiter entwickelt. Zur Zeit ist er sowohl als  Praktiker am Klienten als auch als Forscher, Autor und Vortragender tätig.